Bouldern
Bouldern im Leistungssport
Bouldern ist die jüngste der drei olympischen Kletterdisziplinen – und gleichzeitig die explosivste. An niedrigen Wänden ohne Seil müssen Athletinnen und Athleten in kurzer Zeit komplexe Boulderprobleme lösen, oft mit hohen Sprüngen, koordinativ anspruchsvollen Bewegungen und schwer zu lesenden Sequenzen. Wer hier vorne mitspielt, verbindet Kraft, Koordination und Problemlösungsfähigkeit auf höchstem Niveau.
In der Bergstation findet wettkampforientiertes Bouldertraining vor allem in einer Definitionswand im ersten Obergeschoss statt. Die Wand ist über und über mit Griffen besetzt – fast unübersichtlich für ungeübte Augen, aber genau das macht sie für Wettkampf-Boulderer wertvoll: Hier lassen sich beliebige Boulder definieren, schwierigste Sequenzen ausarbeiten und gezielt einzelne Moves trainieren. Im regulären Kletterbetrieb wird die Wand kaum genutzt, was sie zu einem ruhigen Ort für fokussiertes Training macht.